ORTE DER KUNST UND
DER GESCHICHTE
Die Villen von S. Giovanni a Teduccio stammen alle aus dem XVIII. Jahrhundert und befinden sich fast alle im Corso S.Giovanni. Im 1840 begannen die Adligen, nicht mehr nach S.Giovanni zu kommen. So begann seine Industrialisierung. Von S.Giovanni fängt der berühmte Weg "Miglio D'Oro" an, wo man die wichtigsten Beispiele der Vesuvischen Architektur von XVIII. und XIX. Jahrhundert finden kann.
| Villa Cristina Sie ist älter als die anderen, das erkennt man z.B. von der Stukkatur um den Fenstern. Die Villa hat einen schönen Garten, der aufs Meer blickt, und bewahrt noch ihre originelle Struktur. |
|
Villa Faraone Sie liegt im Corso S.Giovanni und ist ein neoklassizistisches Meisterwerk. Sie wurde im Jahr 1855 gebaut und ihre Fassade ist von zwei Stockwerken charakterisiert.

Das untere hat in der Mitte ein Portal. Ein langer Balkon trennt das untere Stockwerk vom oberen. Eine Treppe führt zu einem prächtigen Garten.
Villa Papa Diese Villa zeigt noch Spuren aus dem XVIII. Jahrhundert. Das erkennt man an der Geräumigkeit der Halle u.s.w. Die Außenfassade ist im Laufe des 1800 verändert worden. Heute erscheint sie sehr beschädigt und das Innere wurde aus Wohnungszwecken umgebaut
|
Villa Paudice zeigt bemerkenswerte architektonische Elemente. Besonders kostbar ist der Stuck, der das Tonnengewölbe und das kleine elliptische Gewölbe der Vorhalle schmückt. Das schöne Portal ist aus Vesuvischem Stein. |
Villa Cozzolino (heute Percuoco) Es ist ein
typisches Gebäude aus dem XVIII. Jahrhundert. Diese Villa hat einen
vierseitigen Grundriß mit archaischen Formen. Die Fassade scheint eine Festung mit ihrem schlichten Portal, das vom Hauptbalkon beherrscht
ist.
| Palazzo Procaccini Von diesem Palast genießt man eine Aussicht aufs Meer. Er hat einen großen historischen Wert. Dieser Palast und der, der sich gegenüber befindet, sind die antikesten Topographischen und toponomastiken Knotenpunkte der Stadt. | ![]() |
Villa Raiola Scarinzi Die gleiche Position der Treppe finden wir auch im typischen neapoletanischen Palast. Die Villa hat einen vierseitigen Grundriß, eine elegante Treppe und ein Gewölbe mit einem typischen XVIII. Jahrhundert Stil dekoriert. Sie hat zwei Stockwerke und ein Erdgeschoß mit einem inneren Garten, den man durch alle Fenstern sehen kann. Die Fassade erscheint sehr anders als in der Vergangenheit.
Villa Vignola liegt in der Lieto Straße in der Peripherie von S. Giovanni auf dem Weg, der nach Barra führt. Das Gebäude ist von wenigen Bauelementen charakterisiert, die seine schlichte und nackte Architektur bestimmen. Bemerkenswert ist das piperno Portal und die Krönung auf hängenden Bögen, die die typische neapoletanische Architektur des XVI. Jahrhunderts charakterisieren.
Villa Maria Vittoria früher "Di Biase "Die jenigen, die, die Villa von der Straße erreichen, können einen breiten und tiefen Hausgang, der in einen Hof führt, bewundern. Ein bemerkenswertes Element des Gebäudes ist eine schöne Treppe, die es veredelt.
Villa von den Volpicelli. Diese Familie besaß zwei Villen. Die erste besteht aus zwei Stockwerken und einem Halbgeschoß. Sie wurde auf einem Landhaus des XVI. Jahrhunderts gebaut, das erkennt man von der Anwesenheit eines Balkons aus dem XVI. Jahrhundert. Die zweite Villa liegt auf der Straße. Es ist ein Zweistockbau mit einem kleinen Hof aufs Meer.
Im Laufe der Begebenheiten der neapoletanischen Republik, im jahr 1799, fanden die Truppen vom Kardinal Ruffo den Widerstand von A. Toscano und von seinen Republikanern. Am Ende explodierte die Festung. Die Festung ist heute eine Ruin aus Tuff und hat eine pentagonale Form. Früher wurde sie als Schießplatz benutzt. Vom Gipfel sieht man den Vulkan Vesuv. Heute ist sie ein historisches Monument, das in der Zukunft auch restauriert sein werden sollte.